Sonntag, 22. Januar 2017

Rückenschmerzen – Wann besteht Handlungsbedarf?

Über 70 Prozent der Menschen haben mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen. Fast könnte man sagen: Rückenschmerz gehört zum Leben irgendwie dazu! Ein gelegentliches Zwacken im Rücken ist aber bestimmt nicht besorgniserregend, vor allem nicht, wenn es auf einen speziellen Umstand (bspw. auf einen anderen Schlafplatz als gewohnt) zurückzuführen ist. Häufen sich die Schmerz-Phasen, werden sie gar regelmäßig und bei Rückenbelastung zunehmend auch intensiver, sind Maßnahmen erforderlich, um Schlimmerem vorzubeugen und den Rücken wieder zu gesunden.

Fakt ist, die meisten Fälle von Rückenschmerzen sind auf relativ harmlose Ursachen zurückzuführen und deuten nicht auf einen ernsthaften Schaden hin. Doch gibt es durchaus Anzeichen für ein ernst zu nehmendes Problem:

Die Red Flags – Alarmzeichen

Red Flags sind eindeutige Warnsignale bzw. Hinweise dafür, dass der Rückenschmerz gravierender Natur sein könnte. In diesen Fällen ist es notwendig, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

  • Wenn ein bestimmter Schmerz länger als 6 Wochen andauert
  • Wenn die Rückenschmerzen unter Belastung des Rückens zunehmen
  • Wenn der Schmerz sich auf Arme und Beine ausweitet
  • Wenn Gefühlsminderungen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln der Hände und Füße auftreten
  • Wenn zusätzlich Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten, oder sogar die Unfähigkeit, Wasser zu lassen oder Stuhlgang zu halten


Die Yellow Flags - Handlungsbedarf

Yellow Flags sind Hinweise dafür, dass Rückenschmerzen entweder chronisch werden könnten, oder es bereits sind. In diesen Fällen sollte man – wie bei den Red-Flags-Warnzeichen – einen Arzt aufsuchen und die Ursache behandeln lassen.

  • Anhaltende und wiederkehrende Schmerzen
  • Starke radikuläre (von Nerven ausgehende) Schmerzen
  • Arbeitsunfähigkeit
  • Sehr starkes Schmerzerleben


Ob red oder yellow – um Fachberatung von Seiten eines Arztes kommt man in beiden Fällen nicht drum herum. Es ist jedoch erwiesen, dass Menschen, die aktiv mit ihrem Schmerz umgehen, weniger leiden, schneller Besserung verspüren und langfristig weniger Probleme haben. Es gibt durchaus eine Möglichkeit, die Ihnen dabei helfen kann, selbst zur Genesung Ihres Rückens beizutragen!

Das Beste Heilmittel ist jedoch nach wie vor die Prävention: Den Rücken schon im Voraus gezielt trainieren, kann vieler Art von Schmerzen vorbeugen! Unsere Wirbelsäule besteht aus 133 Gelenken, 224 Bändern und 143 Muskeln – tun wir diesem stützenden Wunderwerk doch mal was Gutes !

Hier können Sie sich Informationen über Tendo einholen. 

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