Mittwoch, 12. April 2017

Warum wir in einer Gesellschaft schmerzender Rücken leben

Wenn man Kindern beim Spielen zusieht, fällt einem sofort auf, dass sie eigentlich ständig in Bewegung sind. Selbst wenn sie ruhig sitzen, ändern sie immer wieder ihre Sitzposition. Und wenn man gewisse Sitzpositionen anschaut, bekommt man als Erwachsener fast schon vom reinen Hinsehen Schmerzen: an den Knien, den Beinen und vor allem im Rücken.

 

Schmerz oder Beweglichkeit?

Kleinkinder machen häufig die unglaublichsten Verrenkungen, da schon denkt der Erwachsene gleich, das kann ja nicht gut tun. Doch es gibt keine falsche Haltung oder Bewegung! Alle Stellungen, die der Mensch mit seinem Skelett, seiner Muskulatur und seinen Faszien einnehmen kann, sind natürlich. Was unnatürlich ist, ist das überlange Verharren in einer einzigen Position. Fällt Ihnen dazu schon was ein? Genau, stundenlang auf dem Bürosessel kleben oder auf dem Sofa liegen: das ist nicht mehr natürlich. Da verlernt der Mensch, auf den natürlichen Bewegungsdrang zu hören, der ja gerade dafür sorgt, dass keine Haltung zu lange eingehalten wird. Auf Dauer wird die Bewegungslosigkeit zur Gewohnheit. Gewisse Muskelpartien werden weniger und weniger beansprucht, werden schwächer und schwächer. Dann müssen andere Muskelpartien die Arbeit übernehmen und werden überlastet, Verspannungen entstehen. Mit den ersten Schmerzen entwickeln sich Schonhaltungen, die zwar die einen Muskeln schonen, die anderen aber überlasten: neue Schmerzen sind vorprogrammiert.

 

Das klingt nach Teufelskreis, nicht wahr?

Heutzutage leiden 65 % bis 85 % aller Menschen mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Die Hauptursache ist der Bewegungsmangel, und zwar von Kindheit an. 80-90% der Rückenschmerzen sind unspezifisch, d.h. es handelt sich um funktionelle Störungen. Die Lösung ist einfach: Bewegung, Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung!

 

Den Teufelskreis durchbrechen

Dass ein Mensch mit Rückenschmerzen nicht einfach aufspringt und losrennt, ergibt sich von selbst. Der Anfang will sehr, sehr vorsichtig geplant sein. Viele nehmen sich dann zu viel vor und überschätzen ihre Restbeweglichkeit. Der wichtigste und erste Schritt ist, dass die Betroffenen einsehen, dass ihre Situation reversibel ist, und dass sie selbst etwas tun können. Damit löst sich das Ohnmachtsgefühl auf, das lässt die Zuversicht wachsen und gute Laune aufkommen. Das Zweite ist, dass die Betroffenen lernen müssen, wieder auf ihren Körper zu hören, wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, was gut tut, und was zu viel ist. Und im Zweifel lieber zu früh als zu spät aufzuhören. Die Kraft und die Beweglichkeit nehmen auch dann zu, wenn man ohne Schmerzen und ohne Muskelkater übt. Freilich ist es hilfreich, einen gut durchdachten Bewegungsplan zu haben. Und ein Gerät, das von vornherein hilft, die Mobilisierung und Kräftigung auf die richtige Art und Weise vorzunehmen.

 

TENDO kann Sie dabei unterstützen, Ihren Rücken zu entlasten und ihn zugleich auf schonende Weise zu stärken. Wenn Sie dazu oder zu Rückenschmerzen im Allgemeinen Fragen haben, kontaktieren Sie mich. Ich habe sehr viel Erfahrung am eigenen Rücken gesammelt und weiß nur zu genau, wie belastend Rückenschmerzen sein können.

 

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